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Mohn, auch etwas für den Garten

Mohn, auch etwas für den Garten, 7.0 out of 10 based on 3 ratings
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Auf heimischen Feldern ist die leuchtend rote Blüte des Klatschmohns schon von weitem zu sehen. Leider trifft man diesen typischen "Kulturbegleiter" heute immer seltener an. Der Einsatz von Chemie hat dem Mohn vielerorts den Garaus gemacht. Aber wir erinnern uns noch an unsere Kindertage, als der Klatschmohn einfach zu einem "ordentlichen" Getreidefeld dazugehörte und durch seine schönen Blüten verkündete "Es ist Sommer!"

Der Klatschmohn enthält übrigens kein Morphin wie etwa der Schlafmohn. Dafür enthält der weiße milchige Saft des Klatschmohns aber einige Giftstoffe in geringer Konzentration. Der Klatschmohn gilt auch als Pionierpflanze für schwierige Standorte und wird aber dann meist von nachfolgenden Pflanzenarten verdrängt. Der Klatschmohn wurde und wird auch zu Heilzwecken in der Naturmedizin eingesetzt. Als Mittel gegen Unruhe und nervöse Beschwerden wird ein Tee verabreicht. Eine "echte" medizinische Wirkung konnte beim Klatschmohn wohl nicht nachgewiesen werden.

Es gibt aber viele weitere Mohn-Arten, von denen einige auch in unseren Gärten Einzug gehalten haben. Der Mohn ist eine ein- oder mehrjährige Pflanze. Für den Garten gibt es diverse Sorten im einschlägigen Gartenhandel. Meist handelt es sich dabei um eine Art des türkischen Mohns, der als Hingucker sehr beliebt ist und durch seine stattliche Erscheinung als Staudenpflanze bei Hobbygärtnern sehr beliebt ist. Türkischer Mohn, kann bis zu einem Meter hoch werden und die Blüten können einen Durchmesser von ca. 10 -25cm erreichen.

Da die Mohnpflanzen ursprünglich aus sonnigen Gebieten stammen, ist auch im Garten ein heller, sonniger Standort zu bevorzugen. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Nach dem Abblühen der Pflanze sollte man diese beschneiden, um eine ungewollte Aussaat durch die in den Mohnkapseln massenhaft vorhandenen Samen zu verhindern. Man kann aber auch ruhig mal den anfallenden Mohnsamen sammeln und aussähen und sich dann überraschen lassen, was daraus wird. Die so gewonnenen Pflanzen, können nämlich gänzlich anders aussehen als die Elternpflanzen von denen man den Samen gewonnen hat.

Im Frühling, am Anfang der Wuchsperiode, sollte ausreichen gedüngt werden. Ein organischer Volldünger, sorgt dafür, dass die Pflanzen kräftig wachsen und blühen. Wenn die Pflanzen sehr groß werden, ist es ratsam, diese an einem geeigneten Hilfsmittel anzubinden um ein abknicken der Blüten und Knospen zu verhindern.

Mohn ist als Schnittblume nicht geeignet, da dieser nach kürzester Zeit in einer Vase sein Blütenblätter verliert. Es soll aber funktionieren, wenn es einem gelingt, das Austreten des Milchsaftes zu verhindern, man also die Schnittstelle verschließt(Sekundenkleber?) Viel Spaß beim experimentieren!

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