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Löwenzahn, fast überall zu Haus

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Der Löwenzahn ist eine der bekanntesten Pflanzen in unseren Breiten. Fast an jeder Ecke kann man diese krautartige Pflanze finden. Sie wächst fast überall, ohne sich um Bodenbeschaffenheit oder Standort zu kümmern. Das gehäufte Vorkommen führt dazu, dass Löwenzahn allgemeinhin als Unkraut angesehen und von vielen Gärtnern radikal verfolgt wird.

Die Blüten mit den fertig ausgebildeten Samen werden auch als "Pusteblume" bezeichnet und sind bei Jung und Alt sehr beliebt. Wohl jeder kennt einen Film oder ein Buch in dem jemand träumerisch die Samen durch leichtes Anpusten zum Davonschweben anregt.

Der Löwenzahn ist wie viele andere Pflanzen ein Reisender und stammt ursprünglich aus Asien. Erst menschliches Zutun hat ihn bis nach Süd-Europa verbreitet.

Die Pflanze bildet einen kautschukähnlichen, klebrigen Saft aus, der im zweiten Weltkrieg als Naturkautschukersatz dienen sollte. Versuche wurden dahingehend in Russland und in Deutschland gemacht. Die gerösteten und gemahlenen Wurzeln wurden in dieser Zeit und auch nach dem Krieg als Kaffeeersatz verwendet.

Die Hauptblütezeit des Löwenzahns ist der Frühling von Mai bis Juni. Einige Pflanzen blühen aber bis in den Herbst hinein. Am liebsten mag der Löwenzahn sonnige, warme Standorte mit stickstoffreichem Boden. Aber er ist wie weiter oben beschrieben, recht anspruchslos und kommt auch mit schlechteren Bedingungen gut zurecht. 

Für die Bienen ist der Löwenzahn eine wichtige Nahrungsquelle im Frühjahr. Er blüht sehr früh und in großer Zahl. Aber auch wir Menschen nutzen heute wieder den Löwenzahn für schmackhafte Salate oder Brotaufstriche aus seinen Blüten und Blättern. Auch als Heilpflanze findet der Löwenzahn Anwendung. Dabei werden Kraut oder Wurzeln getrocknet und als Tee verabreicht. Nach altem Volksglauben soll der milchige Saft gegen Warzen helfen. Die Abbildung einer Löwenzahpflanze schmückte übrigens die Rückseite des 500 D-Mark Scheins.  

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